Maklerprovison -

Alles zu Kosten, Berechnung und Teilung

Die Maklerprovision ist ein zentrales Thema beim Immobilienverkauf und sorgt häufig für Unsicherheiten bei Käufern und Verkäufern. Sie legt fest, wer die Maklerkosten trägt, wie hoch diese ausfallen und ist entscheidend für die Nebenkosten beim Haus oder Wohnung kaufen.

Arten der Maklerprovision

 

Es gibt drei Hauptarten der Maklerprovision:

- Innenprovision: Der Verkäufer zahlt die komplette Maklerprovision. Vorteil: Käufer haben niedrigere Nebenkosten, was die Nachfrage erhöht. Nachteil: Verkäufer trägt die Kosten allein.

- Außenprovision: Der Käufer zahlt die Maklerprovision. Dieses Modell ist bei Wohnimmobilien für private Käufer seit 2020 nur noch eingeschränkt erlaubt (Mehrfamilienhäuser, Grundstücke, Gewerbe). Vorteil: Verkäufer erhält den vollen Kaufpreis. Nachteil: höhere Kaufnebenkosten für Käufer.

- Teilungsprovision: Käufer und Verkäufer teilen sich die Maklerprovision, meist 50/50. Vorteil: transparent, fair und marktüblich. Nachteil: Verkäufer zahlt trotzdem einen Anteil.

Maklerprovision berechnen

 

Für Wohnimmobilien gilt rechtlich, dass der Verkäufer mindestens 50 % der Maklerprovision übernimmt. Käufer dürfen nicht übermäßig belastet werden, und alle Vereinbarungen müssen schriftlich und transparent festgehalten sein.

Typische Fehler bei der Maklerprovision:

 

- Makler arbeitet nur für den, der zahlt → falsch

- Ohne Makler spart man automatisch Geld → nicht unbedingt

- Provision ist immer verhandelbar → teilweise, aber nicht unbegrenzt

Fazit: Eine transparente und faire Maklerprovision schützt Käufer und Verkäufer, sorgt für klare Kostenstrukturen und erleichtert den erfolgreichen Immobilienverkauf. Mit der richtigen Provisionsart können Sie den Verkauf Ihrer Wohnung oder Ihres Hauses optimieren.